Liebe Pastorentöchter!
Es ist wieder soweit. Es ist Sonntag und Herr Fuchs sitzt, wie so häufig, gelangweilt vor seinem Rechner. Dort sucht er neben dem Sinn des Lebens, und kostenloser Internetpornographie, wie immer auch nach Anhaltspunkten, um die beste Science-Fiction Serie aller Zeiten zu finden. Und, meine Damen und Herren, soviel sei verraten, heute ist er fündig geworden. Ja, Sie haben richtig gehört, es gibt ihn wirklich, den anspruchsvollen und zugleich unterhaltsamen Zukunftsfilm. Jetzt werden manche unter Ihnen vor dem Rechner sitzen und erst einmal erschrocken den fünften Schnaps ausspucken. Doch bitte, versuchen Sie bei aller Euphorie Ruhe zu bewahren. Denn lassen Sie sich versichern, mein Fundmaterial ist nichts für schwache Nerven. Diejenigen unter Ihnen, die gerne mal ins Kino gehen, wenn etwas über Lichtschwerter läuft oder die gerne mal sonntags bei TNG zuschalten, wenn es danach ein Auto zu gewinnen gibt, sollten nun besser aufhören zu lesen und weiter Ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen. Diejenigen aber, die sogar Babylon Crusade gesehen haben, ohne davon Brechdurchfall zu bekommen, sollten hier weiter lesen.
Leser(zögernd): „ Babylon Crusade war doch eigentlich ganz gut. Es gab Raumschiffe und Außerirdische und manchmal wurde sogar ein bisschen gezaubert.“Ich sehe, wir verstehen uns. Sie sind genau das Zielpublikum, dass ich ansprechen möchte. Sie wundern sich nicht darüber, dass ein kleiner grüner Kobold, Kraft seiner Gedanken, Raumschiffe aus einem Sumpflochen heben kann und dabei Purzelbäume mit seinem Lichtschwert vollführt und sie wundern sich auch nicht darüber, dass man auf einem völlig fremden Planeten landet und sofort anfängt mit einer intelligenten Tulpe, die in ihrer Entwicklung der Menschheit um 1 Milliarden Jahre voraus ist, angeregt zu plaudern
Leser(nachdenklich): „ Aber, aber, aber, ich dachte immer die Macht usw…. und dann der kleine Blechknopf an der Brust, der kann doch alles direkt übersetzen, wegen der Übersetzungsmatrix und so….“ Richtig! Die Macht macht einiges möglich und den kleinen Blechknopf kann man zur Not auch an seiner Hose festnähen, wenn diese nach der dritten Pizza mal wieder aufgeplatzt ist. Wen der Blechknopf nicht zum Nachdenken anregt, der wundert sich auch nicht über den Babelfisch im rechten Ohr.
Leser(entschlossen): Der Babelfisch ist eine hoch entwickelte Lebensform, die, mit Hilfe ihres Rüssels, sämtliche akustischen Signale empfangen und in sprachliche Informationen umwandeln kann.Richtig! Durch sein Arschloch leitet er die Signale dann weiter an IHR Gehirn, nachdem sein Darm mindestens 5 mal geprüft hat, ob Sie jetzt auch wirklich in der Lage sind die Informationen zu verstehen. Doch zurück zum eigentlichen Thema. Versuchen sie mit Hilfe der folgenden Äußerungen zu erkennen, welche Serie ICH, als die absolute Zukunftsserie befinde.
1.) Die Serie die ich meine könnte auch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, heißen, denn viel Umfangreicher als in einer Seifenoper sind die Drehbücher dort auch nicht.
2.) Meine Serie glänzt nicht durch eine Vielfalt an Ideen, dafür aber durch eine große Zahl an Folgen.
3.) Das Budget ist recht begrenzt, was aber keine Rolle spielt, denn die Kulissen sind immer die Gleichen.
4.) Die mitspielenden Aliens kämpfen, nicht mit Lichtschwertern, sondern mit tötlichen Strahlen aus Opa Knoschkes Spazierstock
5.) Für einen Hauptdarsteller der Serie werden schon lange keine neuen Dialoge mehr verfasst, da er sich sowieso nur herumprügelt.
6.) Würmer oder auch hochintelligente Maden spielen nicht nur bei der Kompostierung, sondern auch in dieser Serie eine entscheidende Rolle.
Na, wer hat erkannt, um welche Serie es sich handelt? Für alle die immer noch nicht konzentriert mitarbeiten wollen; hier noch die Preisfrage zu unserer heutigen Schmähschrift.
Wie heißt der Außerirdische, mit den spitzen Ohren, auf dem Raumschiff Enterprise?
a) langer Stock
b) Herr Pflock
c) Geiler Bock
d) Oder aber Mr.Spock
Sie können wie immer auch irgendetwas gewinnen, egal ob die Antwort richtig ist oder nicht. Rufen Sie einfach nur häufig an oder senden Sie ein Bild Ihres Penis an die Lebensgefährtin Ihres Nachbarn.
So, nun aber zu der Auflösung unserer gesuchten Serie: Stargate! Richtig geraten! Das war ja auch nicht so schwer, oder?
Leser(überlegt immer noch ob die Richtige Antwort nicht Herr Pflock sein könnte) Ja, meine lieben Freunde, Sie haben richtig gehört. Trotz aller Aspekte die dagegen sprechen, behaupte ich weiterhin tapfer, dass es sich bei Stargate um die beste Zukunftsserie aller Zeiten handelt.
Leser(empört): Was? So eine Frechheit! DS9 ist deutlich besser! Da wird viel mehr geballert, ich kann es beweisen, außerdem können die durch Löcher im Weltraum fliegen und wohnen auf einer Raumstation… Ja, das stimmt. Wie in jedem guten Western-Film, wird auch auf DS9 ordentlich herumgeballert. Der Unterschied zwischen den beiden liegt allerdings darin, dass der Cowboy im Western aufgehängt wird, wenn er mit einem seiner angeblich hochintelligenten Rinder ins Bett geht. Das aber nur am Rande. Der Hauptgrund, der mich dazu veranlasst, Stargate als beste Zukunftsserie zu küren, ist die fesselnde und packende Storyline, hier in Zukunft auch Handlungsfaden genannt. Mittlerweile gibt es von Stargate nicht weniger als 10 Staffeln zu je 21 Folgen oder mehr. Ich habe die Serie allerdings schon ab Staffel 5 nicht mehr ertragen. Davor habe ich alle Folgen, und Picard ist hierbei mein Zeuge, wirklich alle Folgen gesehen. Jetzt frage ich Sie einfach mal! Was ist in der Folge 3.12 geschehen? Na, wer kann mir die Frage beantworten?
Leser(nervös die Hornbrille suchend und im Episodenführer stöbernd)Legen Sie bitte den Episodenführer aus der Hand, denn Sie werden ihn brauchen. Die Antwort ist nämlich relativ einfach.
Leser(erregt an den Fingernägeln knabbernd)Sie lautet: Nichts ist geschehen.
Leser(erbost): „ Das stimmt doch nicht! Was für ein dummes Zeug! Da waren doch die Goault und die haben da so ein Sternentor gehabt und dann sind sie damit durch den Weltraum geflogen. Und da war noch der Tealc, der hat mit seinem Stock geschossen und der Mann mit der Brille, der hat eine Papierrolle mit geheimen Botschaften darauf gefunden und hat sie dann versucht zu deuten und…“Ja, Papierrollen mit geheimen Botschaften darauf finde ich ebenfalls, von Zeit zu Zeit. Allerdings liegt das dann daran, dass ich zwei Tage lang vergaß die Klospülung zu ziehen, was die Deutung dieser Zeichen nicht unbedingt vereinfacht. Ich gebe aber zu, dass es richtig ist, dass die Goault oder auch die Menschen ein Sternentor benutzt haben und es ist auch richtig, dass entweder mit einem Stock oder einer Mistgabel herum geschossen wurde und es ist auch richtig, dass der große schwarze Mann, mit dem Preisschild auf der Stirn, mal wieder nicht viel gesprochen hat.
Leser(zornig): Na und? Der Tealc ist halt ein ruhiger Typ, der labert halt nicht so viel Scheiße wie Du!Das mag sein, vielleicht hat er auch private Probleme mit seinem Wurm im Bauch, das wissen wir ja alles nicht, aber dennoch, bitte versuchen Sie mir kurz den Unterschied zwischen dieser Folge und den vergangenen 70 Folgen zu erklären
Leser(grübelt angestrengt nach)Die Antwort schmerzt wohl sehr, denn offensichtlich gibt es keinen Unterschied
Leser(schreiend): Was? Das ist ja ein Skandal! Den Fuchs, das Schwein, den zeige ich an, der verbreitet doch nur Lügen! Das ist auch nur so ein Klugscheißer, der sich auf Kosten anderer wichtig machen will! Aber nicht mit mir! Ilse, hol das Telefon! Dem zeige ich, was eine Harke ist… (der eben frisch angenähte Blechknopf oder auch Kommunikator genannt, springt wieder von der viel zu engen Hose ab) Bitte beruhigen Sie sich, denn ich gebe ja zu, dass man, hin und wieder, doch Unterschiede feststellen kann.
Leser(beruhigt sich, während er versucht über den Kommunikator den Pizzaheimservice zu erreichen ) : Genau! Du Arschgeige!Manchmal reisen nämlich nicht alle vier Hauptdarsteller zu den fremden Planeten, sondern nur einige unter ihnen. Dann geht mal die Carter als erstes und muss von Daniel gerettet werden, dann geht O´Neil zuerst und muss von Tealc gerettet werden und, in ganz besonders exquisiten Folgen, muss O´Neil die drei anderen alleine retten. Ich werde Ihnen nun den thematischen Inhalt der Folge 3.12 in einigen wenigen, und auch schlechten, Worten darlegen, ohne dabei vorher in den Episodenführer geschaut zu haben.
Das Sternentor geht auf. Unsere vier Helden durchreiten es und finden auf der anderen Seite einige Menschen, die in ihrer Entwicklung, zeitlich, irgendwo zwischen Karl dem Großen und Wilhelm II. stehen geblieben sind. Entweder beginnt nun O`Neil direkt eine Keilerei mit dem dortigen Stammesfürsten und kommt ins Gefängnis oder aber, eine weinende Frau fällt unseren Helden um den Hals und bittet um Unterstützung im Kampf gegen die bösen Goault, die ihre Welt seit einer Millionen Jahren, fortwährend, bedrohen. Sollte sich Colonel O`Neil nun für die zweite Variante entschieden haben und nicht sofort eine Prügelei mit einem Passanten beginnen, so kommt jetzt spätestens der Moment, indem er den anderen befiehlt zur Erde zurückzukehren, da es nicht ihre Aufgabe wäre jedem zu helfen. Mit dieser Entscheidung wäre an sich auch jeder einverstanden, gäbe es da nicht den Daniel:“ Das können wir nicht tun, wir müssen ihnen helfen, …Mission…Aufgabe…Pflicht….“ So manch nutzloser patriotischer Dialog verstreicht in den folgenden Minuten, bevor uns die Werbung zum 6.mal ,in der letzten Viertelstunde, erlöst. Doch diese Verschnaufpause ist nur allzu kurz bemessen. Nach der 41. Klingeltonwerbung in Folge, geht die Blende wieder direkt zurück zu unserem Planeten. Meistens sind diese Planeten aus Kostengründen bewaldet, da diese Szenen einfach im Garten eines jeden erfolgreichen Pornoproduzenten gedreht werden können. O´Neil unterdessen hat seine Ansichten nun doch völlig geändert und erklärt sich bereit zu helfen. In der Zwischenzeit sind auch schon, wie aus dem Nichts, die Goault eingetroffen. Wenn noch etwas Budget übrig ist, sollte es nun zu einer kurzen und schlecht inszenierten Schießerei kommen, in der einige Gegner tödlich getroffen zu Boden sinken. Danach gibt es oft einen listenreichen Plan, womit man es schaffen kann, eine Armada Goaultschiffe, mit Hilfe einer Armbrust oder einem sehr kantigen Stein zu besiegen. Nachdem kurzzeitig einer unserer vier Freunde entführt und von seinen Kameraden wieder befreit wurde, gibt es eine abschließende deftige Klopperei mit den Goault, dann explodiert überraschend deren Raumschiff, unsere Neandertaler sind gerettet und es geht wieder heimwärts. THE END
Leser(verblüfft): „ Woher kann der Herr Fuchs das nur so genau wissen? Der hat doch heimlich im Episodenführer geblättert, während er das geschrieben hat..“Tja liebe Freunde, auch hier liegt die Antwort auf der Hand und drängt sich uns auf den Arsch, wie das Brandsiegel einer Texanischen Kuh. Es passiert nämlich immer das gleiche in SG1.
Leser(wieder zornig): „Wie bitte? Das kann doch unmöglich sein, oder? Dieser Schmierfink verwechselt doch etwas, oder?“ Nein, ich muss Sie leider enttäuschen, der Herr Fuchs verwechselt in diesem Falle nichts.
Wer eine Folge gesehen hat, der hat sie alle gesehen. Vom groben Unfug der Storys abgesehen, geschieht immer das gleiche."Tor auf-Ärger-Tor zu " " Wieder Tor auf-Ärger gelöst-Wieder Tor zu". Tja, das ist die Lösung. Ich glaube es gab früher im Privatfernsehen auch mal eine Spielshow, in der man sich entscheiden musste, ob das Tor nun aufgeht oder zubleibt. Das sähe in unserem Fall dann so aus: „ 50 Euro oder Tor1?“ Kritische Stimmen und treue Anhänger werden jetzt natürlich aufschreien, wie der Uhu im Walde zu später Stunde.
Leser(entrüstet): Das ist doch alles pauschalisiert. Dann könnte man ja auch sagen, dass der Sisko immer durch das Wurmloch fliegt, jemanden oder irgendetwas tötet, und dann wieder nach Hause fliegt.“Zugegeben, liebe Leserschaft, der Gedanke kam mir ebenfalls, kurz, in den Sinn. Ich habe ihn aber dann wieder fallen lassen, da ich an Garak denken musste. Gab es über ihn nicht herrliche Charakterfolgen? (Der Autor blinzelt verträumt)
Aber, wer unter Ihnen kennt eine gelungene Charakterfolge im SG1-Universum? (man hört das Zirpen einer Grille)
Woran könnte das wohl liegen, dass Ihnen auf Anhieb keine gelungene Charakterfolge einfällt? Könnte es vielleicht daran liegen, dass es keine gelungenen Chrakterfolgen im SG-1-Universum gibt?
Leser(entsetzt; ein Raunen geht durch das Publikum; aus der hintersten Reihe meldet sich ein Unbeteiligter und will auf eine Episode in Staffel 6 verweisen, in der Tealc angeblich drei aufeinander folgende Dialoge gehabt haben soll. Der Autor muss dies zur Kenntnis nehmen und versucht den Störenden gerade noch davon abzuhalten, Tealcs rätselhaften dritten Dialog lautstark zu wiederholen.)Lassen Sie sich versichern, es gibt keine gelungenen Charakterfolgen im SG1-Universum
Leider gibt es noch eine Sache die ich erwähnen muss! Nachdem ich, wie bereits berichtet, drei komplette Staffeln der Serie verschlafen habe, konnte ich es mir doch nicht verkneifen, vor einigen Wochen noch einmal zuzuschalten, als die 8. Staffel eingeläutet wurde. Man höre und staune! 8 Staffeln zu je 20 Folgen, oder mehr, und alle Folgen behandeln die gleiche Thematik! Jetzt stellen sie sich bitte für einen kurzen Moment folgendes vor: Sie sind ein Fan von Raumschiff Voyager. Zugegeben, der Gedanke wirkt im ersten Moment etwas anstößig, aber dennoch, bitte versuchen Sie es, sich in diese, völlig an den Haaren herbeigezogene Situation hineinzuversetzen Ich gebe ihnen hierfür einige Sekunden Bedenkzeit und Gelegenheit Ihr Pils schneller zu trinken, damit Ihnen dieser Gedanke nicht allzu schwer fällt.------------- Gut, ich sehe Sie sind bemüht. Und nun versuchen sie sich bitte vorzustellen, sie sehen Neelix in seiner Küche, wie er gerade die kleine Naomi Whiteman auf dem Schoß hält und ihr von dem Gespenst auf Deck 10 erzählt. Ich bitte Sie, liebe Leser, böse ist, wer böses denkt! Natürlich würde ich diesem loyalen Mannschaftsmitglied des verschollenen Raumschiffs nie unterstellen, dass es zweifelhafte Interessen gegenüber diesem Kind hegt. Obwohl es dem Kenner der Szene schon verdächtig vorkommt, dass ab einem gewissen Punkt in der Serie eine Neelix-Charakterfolge, ohne das Mitmischen der lästigen Göre, undenkbar geworden ist.
Leser(nachdenklich): „ Naja! Kes ist doch schon längere Zeit nicht mehr an Bord und da wird man doch mal..." Na, na, na liebe Freunde des kühlen Pilseners, jetzt ist aber gut! Bitte keine weiteren Verdächtigungen gegenüber dieser freundlichen älteren Herrschaft, die den ganzen Tag einsam in der Küche sitzt und vorbeikommende Kinder mit Süßigkeiten und Geschichten anlockt…. Stopp, Verdächtigungen sind heute nicht unser Thema. Kommen wir noch einmal zurück zu dem Wesentlichen. Stellen sie sich also bitte den besagten Herren, mit dem Kind auf dem Schoß vor und nun stellen sie sich vor, sie müssten diese Szene 160 Folgen lang ertragen. Ab und an natürlich in veränderter Form, um den Spannungsbogen zu erhalten. Dann sitzt die Göre auf Neelix und dann Neelix auf...Pfui! Wir wollten doch darüber nicht mehr nachdenken. Stellen sie sich also bitte diese einschläfernde Thematik auf 160 Folgen verteilt vor! Ja, das ist hart, das tut etwas weh und wenn sie ganz ehrlich sind, läuft Ihnen schon bei dem Gedanken daran das billige Pils aus der Nase. Mit Recht, liebe Freunde, mit Recht! Versuchen sie es auch nicht aufzuhalten, denn ich kann ihre Abscheu nur zu gut nachempfinden und genau das widerfährt Ihnen bei SG1. Da lassen sie mal einfach die Staffeln 5,6 und 7 sausen, sind fest davon überzeugt der Handlung nie wieder folgen zu können und dann das: Der kleine blaue Bursche auf seinem großen Raumschiff hat Ärger mit den Goault und den Borg, ääähmmm Entschuldigung, so heißen ja schon die Roboter in der anderen Seifenoper. Hier nennt man sie schlicht und einfach Replikanten. Also noch mal von vorne: Der kleine blaue Bursche auf seinem Schiff, verflochten in Ärger mit den Goault und den Replikatoren, ähhhhhmmmm falsch, die heißen ja hier Replikanten. Replikatoren sind ja die Kaffeemaschinen,die auf Zuruf, die Enterprisecrew verzaubern. Also nochmal: Der blaue Gnom ruft Colonel O`Neill, der mitlerweile wahrscheinlich sogar wegen besonderer Verdienste zum Großwesir befördert wurde, zu Hilfe! Unterdessen versucht der schweigsame Mann, mit dem Preisschild im Gesicht, wieder einmal neue Verbündete unter den anderen Sonderangeboten zu finden. Zeitgleich stellt sich Carter die Frage, welche Technik sie wohl diesmal stehlen könnte, um den Gegner nach 160 Folgen endlich zu vernichten. Das erinnert mich jetzt ein wenig an die Sendung mit der Maus (Melodie der Maus ertönt im Hintergrund): „ Heute, mit nem Mann der einen Wurm im Bauch hat, einer Frau die alles klaut was nicht bei drei auf den Bäumen ist, einem blauen Alien ohne Penis und natürlich mit der Maus und dem Elefanten.“ Ich erspare ihnen jetzt einfach mal die russische Wiederholung des Vorspanns und fahre fort.
Leser(nachdenklich): „ Hmm, das kommt mir doch alles bekannt vor, Herr Fuchs. Sind Sie sich sicher, dass sie nicht über eine Folge aus der 1.Staffel sprechen? "Nein, liebe Freunde, ich bin mir ganz sicher und wissen Sie, was mich so sicher macht? Nur die Gewissheit, dass es in der ersten Staffel noch keine Asgard und keine Replikanten gab, ansonsten könnte man diese Folge auch ohne Probleme in der 1. Staffel verstecken! Ich bewundere wirklich die Macher dieser Serie, die ja wirklich eine sehr konkrete Vorstellung ihres Zielpublikums haben müssen
Produzenten(sich auf die Schenkel klopfend): das versoffene Volk da draußen weiß doch nicht mehr, was vorige Woche gezeigt wurde. Nehmt einfach ein Drehbuch aus Staffel 1-7 und kopiert es dreimal. Der Tealc braucht doch keinen Text, deshalb genügen drei Ausgaben. Ups, vielleicht würden sich noch ein paar blaue Außerirdische gut machen. Das kostet nicht viel und kommt bei den Leuten immer gut an. Ich würde es auch gut finden, wenn diese dann einfach nackt wären. Achtet dann aber nur darauf, dass man keine Schwänze sieht, Ihr wisst ja, wegen den Kampflesben und so, alles andere ist egal. Zack, die Folge ist im Kasten hahahahaha“Tja, liebe Freunde, da schlägt es 13 und auf der Gate-Convention würde jetzt schon mein Kopf über den Tisch rollen, aber dennoch, bitte vergessen Sie bei allem nie: Eine Storywiederholung muss wirklich nicht unbedingt schlecht sein. Wie könnte man sich sonst Tom und Jerry oder Bugs Bunny erklären? Ja, der Gedanke drängt sich auf und würde dem guten O`Neil noch ab und an eine Dynamitstange, ohne weitere Folgen in der Hose explodieren, dann hätte Warner Brothers schon längst die Rechte an dieser Serie.
Leser(schreiend): „Du blöder Besserwisser und warum soll es dann angeblich die beste Science-Fiction Serie aller Zeiten sein.“Ja, liebe Freunde, diese Antwort bin ich Ihnen ohne Zweifel noch schuldig. SG1 ist deshalb die beste Science-Fiction Serie aller Zeiten, da es seit Flash Gordon keine Serie mehr geschafft hat, mit so wenigen Inhalten, so viele Folgen zu drehen.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit
Hochachtungsvoll
Herr Fuchs
http://www.ferdolts.blogspot.com/=> das offizielle Ende der Spaßgesellschaft