Dunkelzwergs Podium der Berichterstattung
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Autor Thema: Ferdinands ehrliche Internetseelsorge *Schmähschrift 1.03*  (Gelesen 1972 mal)
Herr Fuchs
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Hügelriese
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« am: April 04, 2006, 01:01:40 »

Liebe Leser!

Nach einer langen Durststrecke ist es nun wieder soweit, Ihr geliebter Gesellschaftskritiker und Freizeittheologe, Ferdinand  Fuchs,  widmet sich erneut den Problemen des Alltags. Manch ein etwas gehemmter Zeitgenosse unter Ihnen hatte vielleicht den Eindruck gewonnen, dass der Autor seinen Biss und Ideenwitz verloren habe.

Leser allgemein (höhnisch):  „ Dem Idiot fällt nichts mehr ein. Der hat sein Pulver schon an Weihnachten verschossen. Das ist ja auch nur so eine Arschgeige, die sich auf Kosten anderer profilieren will. Hoffentlich hört er jetzt  endlich damit auf, so einen Dreck zu schreiben, das Internet muss sauber bleiben! Der hatte in seiner Jugend doch sicherlich  Probleme im Elternhaus gehabt…“

Ja, meine lieben Leser, mit solch harten Äußerungen aus den Reihen meiner Kritiker muss ich leben. Die Anschuldigungen treffen mich sehr und hemmen bisweilen sogar meine Fähigkeit, vor dem Rechner zu onanieren. Sogar meine Suche nach guter Internetpornographie kam stellenweise zum Erliegen. Um diesen Teufelskreis der Selbstgerechtigkeit meiner Leser  zu durchbrechen möchte ich ab heute etwas Positives zu diesem Forum beitragen. Ja, Sie haben richtig gehört liebe Kritiker, Ferdi-Fuchs wird sich ab heute mit all Ihren Problemen beschäftigen und versuchen,  Ihnen zur Seite zu stehen. Ferdinands kritischer Mitgliederbereich sollte ab jetzt in „ Ferdinands ehrliche Internetseelsorge“ umbenannt werden. Da staunen Sie meine Damen und Herrn! Endlich ist jemand da, der sie nicht gleich als dreckiges Nazischwein beschimpft, wenn sie nach der zwölften Flasche Bier mal wieder ordentlich die Ehefrau verprügelt haben.
 
Ein dicker Herr (maulend): „ Die Schlampe hat es doch verdient. Die muss wissen,  wer der Chef ist…“

So gefallen sie mir,  Sie müssen es zeigen,  wer der Herr im Haus ist. Der Adolf, der würde ihnen jetzt sicherlich zustimmen

Ein dicker Herr ( klatscht fröhlich mit beiden Händen auf seine Lederhosen): „ Genau! Beim Adolf war alles besser!  Da war noch Zucht und Ordnung! Nicht wie heute! Erna, Du blöde Schlampe, lass den Hund raus, der bellt wieder, ERNA…“

Ich stimme Ihnen vollkommen zu.  Wie soll denn  auch  jemand Respekt vor Ihnen haben, wenn Sie ihm nicht vorher das Hirn aus dem Schädel geprügelt haben? Verständigung ist doch grundsätzlich erst nach zwei gebrochenen Knochen,  oder auch mehr,  möglich
 
Ein dicker Herr (rülpsend und furzend): „ Hast Du gehört,  Erna? Der Herr Fuchs da, aus dem Computer, der sagt genau das Gleiche,  was ich sage. Der Bursche gefällt mir,  der weiß noch,  wie man Weiber behandeln muss, nicht so wie die ganzen Schwuchteln da draußen, die mit Ihren Schlampen fressen gehen oder Schweinkram in einem guten deutschen Lichtspielhaus treiben. Der Kerl  hat noch Schneid.“

Aber auch für Ihr Seelenleben soll gesorgt sein, liebe Jäger! Man ist nämlich noch lange kein Killer, nur weil man grundlos tötet. Gewalt ist  wie ein Eisberg, denn was man davon sieht, das ist nur die Spitze.

Herr Weidmann (aggressiv): Das war doch nicht grundlos! Das Reh hat mich halt eben provoziert,  warum guckt das mich auch so blöd an? Das hat sich doch lustig über mich gemacht!  Wie soll ich denn da anders reagieren, als mit einem Schuss?

Ich verstehe das vollkommen, es blieb Ihnen einfach keine andere Wahl. Aber sind Sie sich wirklich  völlig sicher, dass sich Ihre Nachbarn nicht ebenfalls über Sie lustig machen?

Herr Weidmann (entsetzt): WAS? Glauben Sie das wirklich,  Herr Fuchs?

Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass Ihre Nachbarn pausenlos dumme Witze über Sie reißen vor allem Opa Knoschke ist dafür berüchtigt, dass er gerne mal unter die Gürtellinie greift und das nicht nur bei kleinen Jungen.  Können Sie das wirklich auf sich sitzen lassen? Muss da ein vernünftiger Mensch,  wie Sie es zweifellos sind,  nicht sofort handeln?

Herr Weidmann (entsetzt):"  Mir bleibt wirklich keine andere Wahl übrig! Danke Herr Fuchs..."

Auch Sie liebe Großunternehmer  sollen sich nicht länger mit Vorwürfen quälen, denn die drei allein erziehenden Mütter,  denen Sie heute Morgen fristlos gekündigt haben,  finden sicherlich im Nu eine neue Arbeit.

Das Kapital (brüllend): Das Pack ist doch stinkfaul. Immer nur bumsen und Balgen in die Welt setzen aber nichts dafür tun wollen.

So sehe ich das auch! Die Galeere fährt eben nur, wenn der Sklave die entschlosse Peitsche im Kreuz spürt. Urlaubsgeld, Freizeitausgleich, Mutterschutz, das fördert doch nur Drückebergerei und Faulheit. Kündigungsschutz, Arbeitszeitregelungen und Mindestlöhne, das sind die Krankheitskeime, die unsere Gesellschaft zerstören.   

Das Kapital (triumphierend): Jawoh,  Herr Fuchs,  Sie wissen, worauf es ankommt. Warum sollte das Pack überhaupt Lohn  bekommen? Die kaufen sich ja doch nur Schnaps davon. Und wenn sie sich keinen Schnaps kaufen, dann kaufen sie eben etwas zum  Fressen und wer am Fressen ist, der kann nicht arbeiten. So einfach ist das… hohoho

Es ist nur gut, dass Sie den Frauen noch einen ordentlichen Diebstahl in die Schuhe schieben konnten, sonst würden diese am Ende noch vor Gericht ziehen und auf Lohnfortzahlung klagen.

Das Kapital (lächelnd): Ja,  das war richtig schlaus so bin ich eben,  meine Frau liebt das an mir

Ich empfehle Ihnen sogar,  dass Sie die Produktion nach Thailand verlegen,  denn dort sind die Leute  für Arbeit wenigstens dankbar.

Das Kapital(verblüfft): Glauben Sie das wirklich?

Selbstverständlich, denn die wissen nicht einmal,  wie man das Wort, Arbeitsvertrag,  schreibt. Jugendschutz gilt da nur für Ungeborene und  ab der Geburt ist man voll erwerbsfähig! Zwei Thai-Taler Tageslohn, das reicht gerade, um genug Klebstoff zu schnüffeln, damit die nächsten 48 Stunden durchgearbeitet werden kann. Das Wort Gewerkschaft ist dort noch ein Schimpfwort

Das Kapital (euphorisch): Das ist ja noch besser,  als ich dachte! Muss ich die 2 Thai-Taler Lohn pro Tag denn  aber auch wirklich auszahlen?

Ich bitte Sie! Wer soll das denn überprüfen? 14 Tage unentgeltliche Arbeit im Monat gehören dort noch  zum guten Ton.

Das Kapital (skeptisch): Und was ist mit den übrigen zwei Wochen

Ich glaube,  daran lässt sich auch  noch etwas drehen

Das Kapital (vor Glück strahlend): Bei der Kinderarbeit auch?

Diese bekommen selbstverständlich überhaupt keinen Lohn! Wer würde denn Kinder schon Lohn bezahlen? Das Auszahlen von Lohn ist ja schon fast ein Verstoß gegen die guten Sitten und wird sowieso nur noch von den Kommunisten praktiziert. 

Das Kapital(weinend vor Glück): Müssen die Kinder erst zur Schule oder können sie bereits ab vier Uhr morgens mit der Arbeit beginnen?

Schule, Lesen, Bildung. Pfui,  das sind  schlimme Wörter, die sie  besser schnell wieder vergessen. Wer lesen und schreiben kann, der kommt irgendwann nur auf dumme Gedanken und möchte staatlich geschützt werden oder möchte Gewerkschaften gründen.  Warum sollte denn jemand,  der im Steinbruch arbeitet, lesen und schreiben können?

Das Kapital (endgültig überzeugt):  Das ist wohl war. Danke für Ihre Hilfe, Herr Fuchs!

Zum Schluss zu Ihnen,  liebe Besitzlosen. Sehen Sie Ihre Armut nicht länger als Belastung oder Bürde an, sondern als Chance zur Entwicklung

Ein Besitzloser (fragend): Als Chance?

Ja, als Chance, um Ihre große Menge Freizeit sinnvoll zu nutzen. Nehmen Sie sich die Zeit und beobachten Sie die Besitzenden,  während  ihres alltäglichen Treibens. Sehen Sie dabei zu,  wie diese in den großen Konsumtempeln dieses Landes Ihr Vermögen für Dinge verprassen, die sie im Endeffekt doch nicht benötigen. Freuen Sie sich für den Besitzenden, wenn er gerade seine dritte Kreuzfahrt in diesem Jahr bucht, während bei Ihnen zum dritten Mal in diesem Jahr der Gerichtsvollzieher aufkreuzt. Leiden Sie mit dem Besitzenden, wenn er sich nicht entscheiden kann, ob er mit seinem Privatjet oder der Lufthansa nach New York fliegt, während Sie aus der Wohnung fliegen.

Ein Besitzloser (unsicher): Glauben Sie wirklich, dass ich das tun sollte?

Um jeden Preis sollten Sie dies tun. Bedenken Sie dabei auch immer, dass Sie durch Ihre Arbeit den Besitzenden erst in die Position gebracht haben, dass er heute die Kürzung  Ihrer Sozialhilfe verlangen kann. Vergessen Sie dabei auch nie das Motto, das Ihnen jeder Besitzende unter die Nase reiben wird, falls er Sie vor einer Armenküche antreffen sollte.    „Geld macht nicht glücklich, ganz im Gegenteil,  es macht sogar nur unglücklich. Ich würde gerne in tiefer Armut leben“

Ein Besitzloser (erleichtert): Mir geht es jetzt schon ein wenig besser!

Bitte beachten Sie aber bei Ihren Beobachtungen, dass Sie den Besitzenden in seinem Tun nicht stören oder behindern. Sollte er Ihre Armut und Anwesenheit oder vielleicht sogar Ihre ärmliche Existenz generell als  belästigend empfinden, so besteht die Gefahr, dass er ins Ausland abwandert und dort seine Kaufkraft realisiert.  Im schlimmsten Fall aber landen Ihre Innereien auf seiner Wunschliste zur nächster Organspende, was sich bei Ihrem nächsten Krankenhausaufenthalt als problematisch erweisen könnte. 

Ein Besitzloser (zustimmend): Ich werde Ihre Ratschläge beherzigen! Vielen Dank Herr Fuchs

Liebe Leser, ich hoffe, dass Ihnen "Ferdinands ehrliche Internetseelsorge" aus Ihrer Not helfen konnte. Zögern Sie nicht damit,  ebenfalls an mich zu schreiben, falls Sie Sorgen haben, deren Lösung Sie nicht finden. Bis dahin trösten Sie sich mit gängigen Floskeln,  wie z.B. „geben ist seeliger denn nehmen usw“,  und versuchen Sie unbedingt,  die Hoffnung solange nicht zu verlieren, bis sich  ein Dritter ausreichend an Ihnen bereichert hat.

Hochachtungsvoll
Herr Fuchs 
 
« Letzte Änderung: Juni 05, 2007, 06:32:33 von Herr Fuchs » Gespeichert

Fröschli
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« Antworten #1 am: April 05, 2006, 12:20:23 »

Was soll ich sagen? Der erste Teil bis zu der Stelle mit der Suche nach guter Internetpornographie war richtig gut. Da konnte ich auch lachen! Danach wird der gesellschaftskritische Aspekt zu stark, was den Humor leiden läßt. Leider hat die Schmähschrift auch dieses mal nicht meinen Geschmack getroffen. Die aufgegriffenen Themen sind einfach zu extrem!  Traurig
LG Fröschli
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Herr Fuchs
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Hügelriese
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« Antworten #2 am: April 05, 2006, 12:41:21 »

Liebes Fröschli
Natürlich freue ich mich wieder darüber, daß Du meinen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt gelesen hast. Du hast sicherlich Recht mit Deiner Behauptung, daß die Themen extrem sind. Ich kann dazu nur folgendes sagen:
Wenn man die Verlogenheit einer Gesellschaft entlarven will, muss man sie an ihren empfindlichsten Stellen angreifen. Hinter manch einem braven Ehemann steckt ein mieses Schwein, das Frau und Kind prügelt. Hinter vielen lieben Opas stecken Schweine, die nach Thailand in den Kinderpuff fahren usw. usw. !Als moderner Till Eulenspiegel, kann man diesen Mißständen nur mit Sarkasmus und Ironie begegnen, da diese grenzwertigen Themen immer noch in der Gesellschaft totgeschwiegen werden. Das sind halt Sachen, über die man nicht spricht.  Natürlich ist es ein Tabubruch wenn man Leute an Weihnachten auffordert sich eine Flinte in die Fresse zu halten und natürlich ist es auch ein Tabubruch solch schlimme Themen wie Gewalt in der Ehe und Kindesmißbrauch in einer Satire zur Srache zu bringen. Aber genau das ist doch auch der Sinn der Satire. Sie soll aufzeigen und kritisieren und sie soll diejenigen, die es betrifft massiv angreifen und ihnen ihre Verfehlungen unter die Nase halten.Man muss ja auch sehen, was hinter dem Sarkasmus steht. Die Verlogenheit von Weihnachten, als reinem Konsumfest. Der wert des Festes wird schon lange nicht mehr erkannt und wenn dann wirklich die Erkenntnis kommen sollte und der Selbstbetrug aufgedeckt wird, was bleibt denn dann? Die Hoffnungslosigkeit! Das genau ist der Fehler! man könnte da jetzt endlos weiterdiskutieren! Ich werde meiner Art des Schreibens dennoch auch weiterhin treu bleiben und hoffe, daß ich einige Leute zum Nachdenken bewegen kann und das auch einige Leute etwas Lachen können
 Küsschen     
« Letzte Änderung: April 05, 2006, 12:43:12 von Ferdi-Firefox » Gespeichert

IceW
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240387802
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« Antworten #3 am: April 05, 2006, 05:43:18 »

Als gute Satire über Weihnachten kann ich nur den Grinch empfehlen!

Ansonsten nur weiter so, deinem alten Bandleader sprichst du aus der verdorbenen Seele, wobei ich nicht denke, dass die Gesellschaft die Angelegenheiten tot schweigt, sondern es einfach keine Sau interessiert, bis man selbst davon betroffen ist.

Man macht erst was gegen den Kinderstrich, wenn auf einmal Nachbars Kind einem bei Besuch des selbigen enttarnt und das Ding des Nachbar, wie die kleine Dame wohl meint, aufgrund dessen Würstchengrillkunst im Sommer doch nicht wirklich schmecken kann!

and so on...

Greets
« Letzte Änderung: April 06, 2006, 09:27:23 von IceW » Gespeichert

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« Antworten #4 am: April 05, 2006, 09:30:45 »

Ja das "St.-Florians-Prinzip" wird seit eh und je hier in Deutschland gepflegt:
Ein Haus in der Nachbarschaft brennt und man soll löschen helfen; "was interessiert mich das?" Später brennt das eigene Haus und unser Nichthelfer denkt "warum hilft mir keiner?
Es ist nämlich immer sehr leicht nichts zu tun oder über andere zu schimpfen oder zu lästern, so lange es einen selbst nicht betrifft. Aber wehe, es betrifft einen selbst!!! Dann ist da Geschrei auf ein Mal ganz groß und man weiß endlich, wie peinlich irgendetwas, worüber man sich vorher noch so köstlich amüsiert hat, ist. Da würde man am liebsten vor Scham im Erdboden versinken.

   
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Herr Fuchs
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« Antworten #5 am: April 06, 2006, 12:08:07 »

@IceW and TerranPower
Sehr schön meine Herren! Ich sehe ich habe erreicht was ich wollte, nämlich eine Auseinandersetzung mit dem Thema! Ich kann mich Euren Argumenten nur anschließen! Ich denke, diese Beispiele zeigen wieder den verlogenen Charakter der Gesellschaft und dagegen muss man einfach oponieren!  Engel
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Fröschli
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« Antworten #6 am: April 06, 2006, 01:02:03 »

Ich verstehe die Aussage der Texte schon! Ich denke eben nur,daß man solche Themen nicht durch Ironie und Sarkasmus zur Sprache bringen sollte. Küsschen
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IceW
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« Antworten #7 am: April 06, 2006, 09:53:46 »

Nun ja Fröschli gebe in soweit Recht, dass man solche Themen aufgrund der recht negativen Auswirkung auf die Gesellschaft nicht mit Gelächter verunglimpft...

wenn man die Charakterzüge des Papstes teilt oder an sich selbst heiligere Ansprüche als an Mutter Theresa stellt.

Ferdis Extrem zeigt mal wieder, dass einen erst was juckt, wenn das Pulver die "Ritze" erreicht...

Würde mir sonst keinen Spass machen mich drüber auszulassen. So schlimm ist leider unsere Welt, dass man diese nur mit jeder Menge Humor übersteht.

Greets
« Letzte Änderung: April 06, 2006, 10:16:54 von IceW » Gespeichert

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Herr Fuchs
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« Antworten #8 am: April 07, 2006, 10:02:45 »

So ist es IceW!
Ich glaube fest an Euch....
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Fröschli
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« Antworten #9 am: April 10, 2006, 12:37:06 »

Ich kann diese Argumente nachvollziehen, aber ich finde diese Form von Humor trotzdem nicht angemessen. Natürlich kann jeder über das lachen, was er für richtig hält.  Augen rollen Leider kann ich die Menschen nicht verstehen, die sich über das Elend anderer noch amüsieren können.
« Letzte Änderung: April 10, 2006, 12:57:33 von Fröschli » Gespeichert
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« Antworten #10 am: April 10, 2006, 02:23:14 »

Hallo Fröschli,

man darf das Ganze nicht falsch verstehen!

Ich denke ich spreche für alle, wenn ich dir versichere, dass niemand über das kleine Mädchen am Straßenrand oder das blauäugige Hausmütterchen lacht!  Polizei

Unsere sarkastischen Sticheleien gehen gegen die Täter nicht gegen die Opfer!!!

Der dickbäuchige Frischbiertrinker, der während einer Tsunami nach Opfern sucht, weil aufgrund Angebot und Nachfrage ein gewisser Preisverfall eintritt oder den 150 cm großen, mit nem IQ von einer Pommes Frites bestückten Schläger, das sind unsere Opfer, das mag wohl politisch nicht in jedes Schema passen, aber wer was erreichen will muss Aufmerksamkeit erregen!

Das klappt leider meistens nicht lediglich erhobenem Zeigefinger!

Greets

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Herr Fuchs
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« Antworten #11 am: April 10, 2006, 03:51:58 »

@IceW
Du sprichst mir aus der Seele  Teuflisch
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kamelin
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« Antworten #12 am: Juli 14, 2006, 01:32:56 »

... Zwei Thai-Taler Tageslohn, das reicht gerade für genug Klebstoff zu schnüffeln um die nächsten 48 Stunden durchzuarbeiten...

Das Kapital (euphorisch): Das ist ja noch besser als ich dachte! Aber muss ich die 2 Thai-Taler Lohn pro Tag denn auch wirklich auszahlen?

Wer hat überhaupt davon gesprochen denen Bares zu geben? Ein warmes Essen hier und da, ein freundlichens Lächeln, man muss sie ja nicht gleich überfordern, gell.


Das Kapital (vor Glück strahlend): Bei den Kindern auch?

Die bekommen selbstverständlich überhaupt keinen Lohn! Wer würde denn Kinder schon Lohn bezahlen?

Ebend! Wozu gibt es Schokofrösche und Lakritzschenken?
Schliesslich leben ganze Süsswarenkonzerne davon Kinder glücklich zu machen, wollen SIE denen das nehmen, ja?



... Warum sollte jemand der im Steinbruch arbeitet denn lesen und schreiben können?


Genau, kleine Kreuze muss er nur zeichnen können, damit er sein Einverständnis auf Verzicht einer Krankenversicherung geben kann - nur für alle Fälle. Sonst werden diese wehleidigen Tunichtgute und Drückeberger dauernd krank und wer will das schon?



Freuen Sie sich für den Besitzenden, wenn er gerade seine dritte Kreuzfahrt in diesem Jahr bucht, während bei Ihnen zum dritten Mal in diesem Jahr der Gerichtsvollzieher aufkreuzt. Leiden Sie mit dem Besitzenden, wenn er sich nicht entscheiden kann, ob er mit seinem Privatjet oder der Lufthansa nach New York fliegt, während Sie aus der Wohnung fliegen.


Genau! So sehen sie wenigstens auch was von der Welt. Sie kommen viel herum, lernen neue Leute kennen, und führen interessante Gespräche in fensterlosen Räumen mit blank geschrubbtem Linoliumboden.
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Herr Fuchs
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« Antworten #13 am: Juli 14, 2006, 02:22:48 »

Werte Frau Kamelin,

ich muss zugeben, dass Ihre Ausführungen zu den einzelnen Passagen im Detail besser sind als der Text selbst. Davor ziehe ich meinen Hut. Bisher hat noch niemand eine Veralberung der Veralberung zustande gebracht. Machen Sie weiter so, und ich garantiere Ihnen viele nasse Hosen in diesem Forum

Hochachtungsvoll
Herr Fuchs 
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kamelin
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« Antworten #14 am: Juli 14, 2006, 05:09:41 »

Nun übertreiben sie aber mal nicht so schamlos, sie Schlimmer sie!

Das ich überhaupt was schreiben konnte lag nur an den zwei Flaschen Rotwein, den drei Grappa und dem Klaren danach, Anzahl unbekannt.
Also bitte kein Gewehse wegen der drei RÜLPSER , die ich im Delirium von mir gegeben habe.
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